Arbeitsbereich · Arbeitsplatz

Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz ist kein reines Compliance-Thema. Es ist eine Frage der Kultur.

Für Unternehmen und Konzerne, die psychosoziale Risiken nicht erst im Vorfall ernst nehmen wollen. Konflikte, Übergriffe und dysfunktionale Strukturen kosten Vertrauen, Geld und Gesundheit, und sie entstehen selten zufällig.

Hinweisgeberschutz & AGG Unternehmen, Konzerne, Mittelstand HR & Personalverantwortung
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— 02 · Wo stehen Sie gerade?

Die meisten Unternehmen kommen nicht mit „Wir haben ein Gewaltproblem".

Manche stehen vor einer psychischen Gefährdungsbeurteilung und wissen nicht, wie sie das seriös angehen sollen. Manche haben einen Konflikt im Team, der lange schwelt und sich nicht mehr von innen klären lässt. Manche merken, dass Krankenstand und Fluktuation steigen, und ahnen, dass die Führungskultur damit zu tun hat.

Manche haben eine Meldestelle eingerichtet, aber die Wege greifen nicht. Manche bekommen die Auflage, ein Gewaltpräventionskonzept vorzulegen, und stehen vor einem leeren Blatt. Und manche kommen mit einem konkreten Vorfall, dessen Tragweite gerade erst sichtbar wird.

Alle diese Einstiegspunkte sind richtig. Wir klären gemeinsam, was bei Ihnen der sinnvollste nächste Schritt ist.

Ihr Einstiegspunkt

Wo stehen Sie gerade?

Klicken Sie auf Ihre Situation. Wir zeigen Ihnen, an welchem Handlungsfeld Sie einsteigen können.

Klicken Sie eine Situation an, um Ihren passenden nächsten Schritt zu sehen.
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Jahre Erfahrung in der Praxis
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Beratungs- und Begleitungsprozesse
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Menschen geschult und begleitet
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Organisationen begleitet
— 03 · Warum jetzt

Drei Bewegungen machen Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz heute unverzichtbar.

Was vor wenigen Jahren noch freiwillige Personalpolitik war, ist heute Rechtspflicht, Erwartung und wirtschaftlicher Faktor zugleich.

01 · Rechtlich

Der gesetzliche Rahmen ist dichter geworden.

Hinweisgeberschutzgesetz, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Arbeitsschutzgesetz und DGUV-Regelwerke verpflichten Arbeitgeber:innen, Beschäftigte vor Gewalt, Belästigung und Diskriminierung zu schützen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 500.000 € und unbegrenzte AGG-Entschädigungen.

02 · Kulturell

Mitarbeitende und Öffentlichkeit erwarten mehr.

Belegschaft, Bewerber:innen und Medien fragen nicht mehr nur, ob es eine Compliance-Abteilung gibt, sondern wie eine Organisation mit Konflikten, Übergriffen und Beschwerden im Alltag umgeht. Sichtbare Verlässlichkeit wird zum Bestandteil der Arbeitgebermarke.

03 · Wirtschaftlich

Krankenstand, Fluktuation und ESG-Berichte werden zur Rechnung.

Ein ungewollter Personalwechsel kostet 90 bis 150 Prozent eines Jahresgehalts. Versicherer fragen nach Präventionsstrukturen, ESG-Berichte verlangen dokumentierte Sorgfaltspflichten, und psychische Belastung ist heute die häufigste Ursache für Langzeitausfälle.

— 04 · Drei Ebenen, ein Verständnis

Führung, operative Ebene, Mitarbeitende. Drei Verantwortungen, ein Verständnis von Schutz.

Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz entscheidet sich auf drei Ebenen. Strategisch in der Führung. Operativ in HR, Betriebsrat und in den Ansprechstellen. Und im Erleben der Mitarbeitenden selbst. Alle drei brauchen Klarheit, Verfahren und Reflexionsräume, jeweils in der eigenen Logik.

Wo Verantwortung beginnt

Führungsebene

Vorstand, Geschäftsführung, Personalleitung, Compliance. Hier wird entschieden, ob Schutz vor Gewalt strukturell verankert oder nebenbei behandelt wird.

Führungsebene
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Risiko- und Kulturdiagnose als Entscheidungsgrundlage
  • Gewaltpräventionskonzepte mit Reichweite über die Organisation
  • Aufbau und Steuerung der Meldestelle
  • Reflexion von Vorfällen mit strategischer Lernkonsequenz
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Wo Schutz im Alltag stattfindet

Operative Ebene

HR, Führungskräfte, Betriebsrat, Ansprechpersonen und Vertrauensleute. Hier wird Schutz konkret: in Gesprächen, in Verfahren, in der Reaktion auf Konflikte und Beschwerden.

Operative Ebene
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Schulungen für Führungskräfte und HR
  • Aufbau und Qualifizierung von Ansprechstellen
  • Fachberatung bei Teamkonflikten
  • Supervision und Coaching für Vertrauensleute und Betriebsrat
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Wo Schutz im Erleben ankommt

Mitarbeitende

Beschäftigte, die Konflikte, Übergriffe oder Druck im Arbeitsalltag erleben, oder erlebt haben. Schutz wirkt nur dort, wo er für sie verlässlich, vertraulich und alltagstauglich ist.

Mitarbeitende
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Externe Anlaufstelle für vertrauliche Erstgespräche
  • Workshops und Seminare zu Konflikten, Mobbing, Bossing und Staffing
  • Begleitung nach Vorfällen
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— 05 · Was wir tun

Sieben Felder. Ein zusammenhängendes System.

Risiko- und Kulturdiagnose, Gewaltpräventionskonzept, Sensibilisierung, Personalentwicklung, Meldestelle, Konfliktklärung und Reflexion, Supervision. Sieben strukturell verbundene Arbeitsfelder. Wo eines fehlt, wird das Ganze instabil.

01 Risiko- und Kulturdiagnose

Risiko- und Kulturdiagnose

Standortbestimmung der eigenen Strukturen, Schnittstellen und psychosozialen Risiken. Grundlage für jede tragfähige Präventionsarbeit, anschlussfähig an die psychische Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG.

02 Gewaltpräventionskonzept

Gewaltpräventionskonzept & Implementierung

Von gesetzlichen Anforderungen zur eigenen Verfahrenskette: Verhaltensleitlinien, Beschwerdestrukturen, Krisenplan, alles maßgeschneidert auf Ihre Organisation.

03 Sensibilisierung und Qualifizierung

Sensibilisierung & Qualifizierung

Schulungen und Seminare zu Konflikten, Mobbing, Bossing, Staffing und sexualisierter Gewalt am Arbeitsplatz. Für Führungskräfte, HR, Betriebsrat, Ansprechstellen und Belegschaft, auf jeder Ebene mit dem richtigen Tiefenmaß.

04 Personalentwicklung und Onboarding

Personalentwicklung & Onboarding

Schutz vor Gewalt in der Personalarbeit verankern: in der Einarbeitung, in der Auswahl von Führungskräften, in Entwicklungsgesprächen. Das Thema gehört nicht ans Ende der Personalarbeit, sondern an den Anfang.

05 Meldestelle und Beschwerdemanagement

Meldestelle, die genutzt wird

Eine Meldestelle aufzubauen heißt für uns: nicht Pflicht erfüllen, sondern Beschwerden hörbar machen. Wir gestalten gemeinsam Prozesse, in denen Hinweise überprüft, eingeordnet und in Konsequenzen übersetzt werden.

06 Fachberatung und Reflexion von Vorfällen

Fachberatung bei Konflikten & Reflexion von Vorfällen

Fachberatung in eskalierten Teamkonflikten, systematische Reflexion und Review von Vorfällen. Vertraulich, strukturiert, mit klarer Rolle. Keine Mediation, sondern fachliche Klärung.

07 Supervision für Fach- und Leitungspersonen

Supervision für Fach- und Leitungspersonen

Reflexionsräume für Betriebsrat, Ansprechpersonen, Gewaltpräventionsbeauftragte und Führungskräfte. Einzeln oder im Team, regelmäßig oder fallbezogen.

Sieben Felder, ein System

Sie entscheiden, wo wir einsteigen.

Im Erstgespräch klären wir, wo der sinnvollste Anfang liegt und wie sich die Felder zu einem System verbinden lassen.

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— Mitgliedschaften · Zertifizierungen · Ausbildungen · Auftraggeber:innen
DGSv — Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching · Mitglied
DeGPT · zertifiziert
FVTP · zertifiziert
Ausgebildet bei PSG NRW
Unikims — Management School Universität Kassel
Deutscher Hockey-Bund
Deutscher Squash Verband
Landessportschule Albstadt
Landessportschule Ruit
Deutsche Schule Tokyo
— 06 · Was Sie davon haben

Vier konkrete Effekte, wenn Schutz vor Gewalt strukturell verankert ist.

Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz ist kein Selbstzweck. Er wirkt in vier Dimensionen, die Unternehmen rechtlich absichern, wirtschaftlich entlasten und kulturell stabilisieren.

01 Rechtlich

Rechtssicherheit, die Spielraum schafft

HinSchG, AGG, ArbSchG und DGUV-Anforderungen sind dokumentiert und prüffähig erfüllt. Die Leitung kann ihre Sorgfaltspflicht jederzeit belegen und gewinnt Handlungsspielraum, statt auf Auflagen zu reagieren.

02 Wirtschaftlich

Bindung, Wissen, Produktivität

Wer Belastungs- und Konfliktthemen früh adressiert, schafft Räume, in denen Mitarbeitende bleiben. Das sichert Erfahrung, Beziehungen und Leistungsfähigkeit, die sonst verloren gehen.

03 Reputation

Sichtbare Verlässlichkeit

Eine Organisation, die Schutz strukturell verankert hat, gibt klare Antworten gegenüber Bewerber:innen, Kundschaft, Medien und der eigenen Belegschaft. Verlässlichkeit wird zur Eigenschaft, an der Sie sichtbar werden.

04 Handlung

Handlungsfähig im Ernstfall

Im Vorfall greifen klare Verfahren. Verantwortliche wissen, was zu tun ist, Kommunikationswege sind geklärt, und alle Beteiligten können sich auf eine professionelle Reaktion verlassen.

— 07 · Aus der Praxis

Ein anonymisierter Anwendungsfall.

Wie sich Strukturen verändern, wenn Schutz am Arbeitsplatz nicht als Compliance-Pflicht, sondern als Kulturarbeit verstanden wird.

Mandy Owczarzak im Beratungsgespräch

Mittelständisches Unternehmen mit Fluktuationsproblem

Gute Zahlen nach außen, steigender Krankenstand nach innen.

Ein produzierendes Unternehmen, gewachsen, gut aufgestellt am Markt. Intern aber: ein Krankenstand, der über zwei Jahre kontinuierlich gestiegen war, Fluktuation in den Schlüsselfunktionen, Exit-Gespräche, in denen immer wieder dieselben Stichworte fielen. Die Geschäftsführung wusste, dass etwas nicht stimmte, hatte aber kein Verfahren, um es strukturell zu fassen.

Wir sind mit einer Risiko- und Kulturdiagnose eingestiegen. In strukturierten Interviews und einer anonymen Befragung wurde sichtbar, was die Zahlen schon angedeutet hatten: eine Führungslinie, die Konflikte über Jahre verschleppt hatte, fehlende Meldewege bei Übergriffen, eine HR-Abteilung, die Beschwerden auffing, aber keine Verfahren hatte, um sie in Konsequenzen zu übersetzen.

Heute steht dort ein Gewaltpräventionskonzept, das beides adressiert. Verhaltensleitlinien, eine arbeitsfähige Meldestelle, Schulungsformate für Führungskräfte und HR, eine externe Ansprechstelle und regelmäßige Supervision für die internen Vertrauensleute. Die Verfahrenskette ist Bestandteil der Personalstrategie geworden.

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Mittelstand

Wir hatten eine Meldestelle nach HinSchG, aber niemand hat sie genutzt. Erst durch die externe Begleitung wurde uns klar, dass uns nicht die Struktur, sondern das Vertrauen in die Struktur gefehlt hat.

Personalleitung
01 / 05 · Mittelstand
— 08 · Selbstlernen und Materialien

Niedrigschwellig, umsetzbar und praxisnah.

Für den ersten Einstieg ins Thema. Kompakte Formate, die selbstständig nutzbar sind, im eigenen Tempo und in den eigenen Strukturen.

Online-Selbstlernformate
Online-Kurs

Online-Selbstlernformate

Strukturierte Selbstlern-Formate für Menschen, die in Unternehmen Verantwortung übernehmen. Lernen im eigenen Tempo, ohne dass Arbeitszeit am Stück blockiert wird.

Workshops vor Ort
Workshop

Workshops vor Ort

Halb- und Tages-Workshops, individuell zugeschnitten. Für Führungskräfte, HR-Teams, Betriebsräte und Ansprechstellen, dort, wo direkt gelernt und reflektiert wird.

Unternehmenslizenzen für Onboarding
Lizenz

Unternehmenslizenzen für Onboarding

Selbstlern-Pakete als Unternehmenslizenz, einsetzbar im Onboarding neuer Mitarbeitender, in Auffrischungen oder als Refresher für ganze Teams. Bald gebündelt in unserer Online-Akademie.

Die Online-Akademie startet bald. Tragen Sie sich ein, und wir geben Ihnen Bescheid, sobald es losgeht. Auf den Start aufmerksam machen lassen → Externer Link zum Anmeldeformular bei Brevo (unser Newsletter-Anbieter). Oder direkt schreiben an info@schutzvorgewalt.de
Lassen Sie uns sprechen

30 Minuten reichen für eine erste Orientierung.

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihre Organisation steht und was als nächstes sinnvoll wäre, bevor Sie eine Entscheidung über Aufwand, Budget oder Format treffen.

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01
AnfrageSie schildern kurz, worum es geht, per Mail, Formular oder direkt im Call.
02
ErstgesprächWir klären Ausgangslage, Frage und ein passendes Format.
03
AngebotSie erhalten ein konkretes, schriftliches Angebot, in Ihrem Tempo.
Wichtiger Hinweis

Wenn Sie selbst Gewalt oder Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt haben: Wir sind keine Erstanlaufstelle für individuelle Fälle. Unmittelbare Hilfe und vertrauliche Beratung finden Sie bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (0800 546 546 5), beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (08000 116 016) sowie über die Beschwerdestellen Ihres Arbeitgebers nach AGG und HinSchG.